
Im Jahr 1981 begann ich, mich mit Computern zu beschäftigen. Beruflich hatte ich danach mit CP/M-Maschinen (meist NCR DMV und Epson QX10) zu tun, die bald klobigen MS-DOS-Kisten wichen.
Privat benutzte ich zuerst einen TI99-4A von Texas Instruments, der aber nach einem Jahr vom legendären C64 abgelöst wurde. Auch ein Acorn BBC stand zwischenzeitlich auf meinem Schreibtisch. Der TI99 kostete damals, ebenso wie der C64 und dessen Diskettenlaufwerk, jeweils etwa 800,- DM. Mein erster Drucker, ein Epson FX-80, der immer noch seinen Dienst tut, schlug mit knapp 2000,- DM zu Buche. Der Acorn übrigens auch. Das waren noch Preise ...! ;-)
Mit einem selbstgebauten Akustikkoppler wurden die ersten Wege der DFÜ beschritten - 300 Baud, mehr gab es noch nicht. In Husum gründeten wir dann eine Mailbox, die TINE-Box, die nicht nur regional benutzt wurde.
Nach meinem Umzug nach Zeven schaffte ich mir einen Sinclair QL an und war fortan einige Jahre in der QL-Szene sehr aktiv. Jetzt benutze ich mittlerweile einen Pentium-Clone, in dem intern 233 Megahertzen schlagen und der unter Windows 98 werkelt. Den Rechner habe ich mir aus diversen Einzelteilen zusammengebaut und im Laufe der Zeit erweitert. An Programmiersprachen habe ich neben diversen Basic-Dialekten auch Pascal, C und Maschinensprache gelernt, benutzte dann aber lediglich hin und wieder Pascal. Ab und zu kümmerte ich mich auch um Datenbanken, die unter dBase, Foxbase oder Clipper programmiert wurden.
Beruflich hatte ich bis Juli 2001 mit einem vernetzten System unter UNIX, Windows (NT und 9x) sowie MIS zu tun. Außerdem war ich für ein in dieses Netz eingebundene vollautomatische Hochregallager mit integrierter Förderanlage verantwortlich. Meine folgende Beschäftigung war weniger spektakulär, dafür hatte der Stress mittlerweile wieder zugenommen (meist positiv, trotz allem), denn ich war u. a. für 23 Leute sowie 10 Hunde zuständig. Endlich mal ein Job, der Spaß macht! Doch auch diese Zeit währte nicht ewig, jetzt ist es etwas langweiliger.
Knapp zehn Jahre war ich im Maus-Netz tätig, u. a. auch als Sysop der Maus in Bremen. Im Netz lernte ich einige interessante Leute kennen, z. B. Holger Ehrling aus Friedeburg. Er hat über die Jahre hinweg kleine und größere Geschichten geschrieben. Wer Frostfriesland kennenlernen möchte, sollte unbedingt mal reinschauen. Viel Spaß beim Lesen!
Zu meinen Hobbies gehören Haustiere, Computer und Musik. Vor einiger Zeit habe ich eine launige Kurzgeschichte geschrieben. Das große Fressen, ein spannendes nächtliches Drama, dessen Hauptakteure leider nicht mehr leben.
Musik mache ich zwar manchmal, wenn Zeit und Intuitionen vorhanden sind, selber, doch öfter höre ich sie nur. Neulich bin ich durch Freunde auf einen Musiker (Komponist, Texter und Pianist, der sein Tonstudio fest im Griff hat) aufmerksam geworden, dem bestimmt eine große Karriere bevorsteht, davon bin ich fest überzeugt. Schaut einfach mal selber bei Charlie Glass vorbei und genießt sein virtuoses und ausdrucksstarkes Klavierspiel sowie seine schöne Stimme. Viel Spaß, es lohnt sich wirklich! Falls noch jemand zögern sollte, dann hilft vielleicht dieser Link, der einen Zeitungsbericht von Charlies Auftritt am 28.05.2001 in Friedeburg/Ostfriesland schildert, zu mehr Entschlußkraft. Seit Dezember 2001 gibt es auch einen Charlie-Glass-Club im Internet. Einfach hier anklicken, schon gleitet man auf Flügeln zu dieser geschmackvollen Site.
Auch mit der deutschen Rechtschreibung beschäftige ich mich. Deshalb reagiere ich allergisch auf Plenks (eingeschobene Leerzeichen vor Frage- und Ausrufezeichen) und den Mißbrauch des Apostrophs beim Plural und Genitiv (z. B. PC's, Peter's Homepage). Diese schlimmen Auswüchse erzeugen Schmerzen in den Augen! Leider greift der fahrlässige Umgang mit der Schriftsprache, der das Lesen eines Textes erschwert, rasant um sich und beinhaltet noch weitere schlimme Variationen. Auch im Fernsehen oder in den Druckmedien stößt man immer wieder auf diese Vergewaltigung der Rechtschreibung durch Dilettanten. Nichts gegen Leute, die sich nicht geschliffen ausdrücken können, aber ... Wer die am häufigsten gemachten Fehler vermeiden möchte, sich aber nicht sicher ist, findet hier etwas Aufklärung.
Für Freunde der Malerei, speziell des Impressionismus, hier ein Link zu Wolfgang Heller, einem interessanten Künstler, der leider vom Leben arg gebeutelt wurde. Zwei seiner Werke sind hier zu bewundern. Ebenso stellt er sich kurz vor. Noch hat er übrigens keinen eigenen Internet-Zugang.
Sicher kennen viele folgendes Problem: Man besitzt eine große Sammlung CD-ROMs und sucht darin ein bestimmtes Programm - wie die Nadel im Heuhaufen. Doch es gibt Abhilfe. Mit Kat CeDe (Windows ab 9x) von Ralf Biedermann läßt sich die Suche elegant bewerkstelligen. Das Programm liest CD-ROMs ein und wertet diverse Info-Dateien selbständig aus. In der angelegten Datenbank findet man dann schnell die gewünschten Dateien. Kat-CeDe ist schneller und komfortabler als so manch anderes Produkt und - es ist kostenlos!